U23 WM Banja Luka/Bosnien

Nach einer Langen Anfahrt von 1200km kamen wir in Banja Luka dem diesjährigen WM Austragungsort an. Wir bekamen auf der Anreise die Vorzüge des Schengenraums vorgeführt. Der Grenzübergang von Deutschland nach Österreich kein Problem und keine Verzögerungen. Von Österreich nach Slowenien auch ohne Probleme doch dann ging es los am Grenzübergang nach Kroatien und der gleich danach zu passierenden Autobahnmautstelle kostete mal gleich ca. 1,5 Std. doch dann ging es auf der Autobahn sehr flott weiter bis ... kurz vor die Grenze nach Bosnien. Hier brauchten wir viel Geduld für 1,5km Weg brauchten wir ca. 2,5 Stunden bis zur Grenze. Doch nach 16 Std Fahrzeit haben wir es dann doch geschafft.

Am nächsten Tag wurde dann gleich mit dem Training auf der Rennstrecke begonnen. Durch die Örtlichkeiten war es nicht leicht den Fahrern zu denen auch Marcel Blum von unserem Verein gehörte zu coachen. Die Strecke befindet sich in einer Schlucht bei der man nur einen Zugang auf der Strecke hat wo aber auch der Sprint ausgetragen wird. Da die Strecke nicht besonders schwer, es aber technisch nicht leicht ist schnell zu fahren mussten unsere Sprinter schon alles geben. Zum Sprinttraining mussten die Boote jedes mal 50m den Berg hochgetragen und dann ca. 300m auf einer vielbefahrenen Straße an den Start getragen werden. 

Zu den Rennen wurde die Straße gesperrt sodass es wenigstens keine Unfälle gab.

Marcel kam im ersten Jahr seiner Leistungsklassekarriere mit den Gegebenheiten gut aus und konnte sich für das K1 Herrenfinale als bester Deutscher qualifizieren. Dort zeigte er was in ihm steckt. Trotz eines groben Fehlers wurde er 8ter mit nur 1,6s Abstand zum 3ten Platz (Was wäre wenn). Doch damit war er trotz Fahrfehler schnellster Deutscher und für die Sprintmannschaft gesetzt.

Mit der Sprintmannschaft in der Besetzung Nico Paufler (Rosenheim), Ben Langenbeck (Köln) und Marcel Blum (Ludwigshafen) wurde der

3te Platz erpaddelt. 

Auf der Langstrecke in Paddlerkreisen Klassik genannt war bei Marcel die Luft heraus. Für einen Sprinter ist es fast aussichtslos auf einer 20 Min Strecke gegen die Spezialisten anzukommen und so wurde Marcel im Klassik 23ter von 44 Fahrern.

Die Heimreise war etwas angenehmer und die Wartezeiten an den Grenzen waren erheblich kürzer, wir fuhren Abends nach der Siegerehrung gleich los da wir Montags wieder arbeiten mussten, dennoch dauerte die Rückreise fast 13Std.